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Auszug - Vorschlag zur Straßennamenbenennung (neues Teilstück)  

 
 
Ortschaftsrat Engelsdorf
TOP: Ö 6
Gremium: OR Engelsdorf Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 13.04.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Versammlungsraum des Ortschaftsrates Engelsdorf
Ort: Engelsdorfer Str. 345, 04319 Leipzig
 
Wortprotokoll

Die Benennung der Straße in „Johannes-Paul-Straße“ wurde von der Stadt Leipzig entsprechend einem Stadtratsbeschluss abgelehnt, dass keine Vornamen mehr verwendet werden sollen.

 

Nach kurzer Beratung wird daher einstimmig beschlossen, den Namen

„Pfarrer-Paul-Straße“ vorzuschlagen.

 

Informationen zur Entscheidungsfindung:

 

Kurzer Lebenslauf von Johannes Paul

 

1948 kehrte der Vikar, Johannes Paul, aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück.

Er bekommt vom Oberlandeskirchenrat den Auftrag am 2. Pfingstfeiertag 1951 die Predigt

in der Sommerfelder Kirchenruine zu halten, verbunden mit der Bitte, die Kirche wieder aufzubauen. Die Kirche war am 20.Oktober 1943 Opfer eines Bombenangriffs auf Sommerfeld geworden.

Am12. Juni 1951 zieht Johannes Paul mit Frau Irene und Tochter Anne-Kristin ins Pfarrhaus nach Sommerfeld.

Am 8. Juli 1951 erfolgte die Ordination von Vikar Paul.

Pfarrer Johannes Paul prägte von den Nachkriegsjahren bis in die achtziger Jahre hinein, das Leben in der Sommerfelder Kirchgemeinde. Der Wiederaufbau der Kirche in der schweren Nachkriegsperiode, fällt in seine Amtszeit.

 

1983 tritt Pfarrer Paul in den Ruhestand.

 

Johannes Paul wurde am 09.Februar 1913 in Reichenbach im Vogtland geboren.

Er wäre im Jahr 2013 100 Jahre alt geworden.

Am 6.4.2000 verstarb Pfarrer Johannes Paul. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Südfriedhof in Leipzig.

 

Seine Tochter, Anne-Kristin Mai, wohnt in Leipzig Stötteritz.

 

 

Sonstiges

 

6.1. –              Herr Korb (Grundschulleiter) macht deutlich, dass die geplante Maßnahme zur Verbesserung der Mensa-Situation in der Grundschule nur eine Zwischenlösung sein könne, da der Hort den Wegfall von zwei Räumen nicht kompensieren könne.  Bereits jetzt wäre der Hortbetrieb nur bei Doppelnutzung von Klassenräumen aufrechtzuerhalten. Bei der absehbaren 6-Zügigkeit würden die Räume auch bei erweiterter Doppelnutzung definitiv nicht reichen.

 

 

6.2.              OSR Volker Müller erhielt ein Schreiben eines/r E. Thomas ohne weitere Absenderadresse in dem die Verlegung des S-Bahn-Haltepunktes  von der Sternen-/Engelsdorfer Straße zur Hans-Weigel-Straße beklagt wird. Neben der Verlängerung des Zugangsweges von Sommerfeld wird auch die fehlende Beleuchtung dieses Weges kritisiert.

 

Der OSR kann der Argumentation bezgl. der Beleuchtung folgen, jedoch sei die Beantwortung dieses Schreibens wegen fehlender Adresse nicht möglich.

 

6.3. -               OV Opitz berichtet, dass bezgl. der Ortsbegehung in der Kiesgrubenstraße noch kein Termin mit Amtsleiter Jana vereinbart werden konnte.

Der OSR vereinbart, sich am Donnerstag, 23.04.15, um 17.00 Uhr in Kleinpösna zu treffen, um eine Besichtigung der Kiesgrubenstraße, in Verbindung mit einer “Aktion - Leipzig putzt sich raus" durchzuführen.

 

6.4. -              OSR Rolf Seidel legt ein Schreiben mit Standortvorschlägen für die Umsetzung  der Glassammelcontainer in Baalsdorf vor, die seiner Meinung nach problemlos seien.

Der OSR stimmt einstimmig zu, diese Vorschläge an den Entsorger weiterzuleiten.

 

Die nächste OSR-Sitzung wird am 04.05.2015 stattfinden.