Ratsinformationssystem

Auszug - Orts- und Gewerbezentrum / Stabernack Holding GmbH Vorstellung der Projektstudie Umnutzung Mehrzweckhalle zur Sporthalle - Nutzungsvorstellungen durch Schul- und Vereinssport. Eingeladen dazu: Architektenteam Frank Künne Amtsleiter Schulverwaltungsamt und die Amtsleiterin vom Sport- und Bäderamt der Stadt Leipzig   

 
 
Ortschaftsrat Engelsdorf
TOP: Ö 3
Gremium: OR Engelsdorf Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 13.04.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Versammlungsraum des Ortschaftsrates Engelsdorf
Ort: Engelsdorfer Str. 345, 04319 Leipzig
 
Wortprotokoll

3.1. - Herr Künne informiert über den Stand der Planungen zu Kindergarten und Sporthalle.

Er betont, dass der Investor an langfristigen Mietverträgen interessiert sei, um die monatlichen Mietkosten niedrig halten zu können.

 

Herr Kuhnert stellt die Situation zur Sporthalle  aus Sicht seines Amtes dar und führt aus, des es einen dringenden Bedarf für diese Halle gebe. Es würden bei einer 4-zügigen Grundschule 48 Hallenstunden/Woche und für die Förderschule weitere 29 Stunden/Woche benötigt. Die bestehende kleine Halle decke aber nur 30 Stunden des Mindestbedarfes von 77 Stunden/Woche ab.

Die Frage der Anmietung werde in der Stadt derzeit geprüft, es werde hierfür definitiv ein Ratsbeschluss erforderlich sein.

 

             

Der Schulleiter der Grundschule, Herr Korb, nennt eine tägliche (montags-freitags) Nutzungsdauer bis 16.00Uhr aufgrund von GTA-Angeboten. Zum Schuljahr 2015/16 werde die Grundschule erstmalig 5-zügig mit insgesamt über 400 Schülern belegt sein. Genaue aktuelle Zahlen werde er dem OSR zeitnah zuarbeiten.

 

Die Vertreter der Vereine unterstreichen, dass die Halle unbedingt benötigt werde, um den Trainingsbetrieb zu gewährleisten.

 

Der OSR fordert die Sicherstellung der Pflichtaufgaben im Bereich Schulsportunterricht.

 

Herr Kuhnert bittet Herrn Künne um konkrete Alternativangebote für Mietdauern von 10, 15 und 20 Jahren sowie die Variante als Mietkauf.

Nach Vorliegen würde sein Amt sich mit dem Amt für Sport und Bäder abstimmen und eine Vorlage mit Entscheidungsvorschlag für den Stadtrat erarbeiten.

Parallel würden dann das Amt für Gebäudemanagement, das Rechtsamt und die Kämmerei die Angebote prüfen.

 

Herr Künne will Angebote bis spätestens 04.05.15 vorlegen.

 

3.2. – Herr Künne berichtet zum Kindergarten von konstruktiven Gesprächen mit Frau Lewandowski. Aufgrund der städtischen Vorgaben von max. 70 Plätzen und einer Mietdauer von vorerst max. 10 Jahren sei es schwierig, den Bau kostengünstig zu erstellen; der Investor hält aber auch unter diesen Bedingungen daran fest.

Natürlich würde man einen Kindergarten mit höherer Platzzahl bevorzugen. (Flächen wären ausreichend vorhanden)

Der B-Plan-Aufstellungsbeschluss sei bei Stadtplanungsamt in Vorbereitung.