Ratsinformationssystem

Tagesordnung - SBB Ost  

 
 
Bezeichnung: SBB Ost
Gremium: SBB Ost
Datum: Mi, 14.08.2019 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: IC-E Informationszentrum
Ort: Eisenbahnstraße 49, 04315 Leipzig

TOP   Betreff Vorlage Beschlussart

Ö 1  
Eröffnung und Begrüßung      
Ö 2  
Bestätigung der Tagesordnung      
Ö 3  
Gelegenheit für Einwohneranfragen      
Ö 4     Vorlagen und Anträge      
Ö 4.1  
Baubeschluss August-Bebel-Schule, Grundschule, Husemannstraße 2 - Teilmodernisierung Sanitär (Einreicher: Dezernat Stadtentwicklung und Bau Einreicher: Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule)
Enthält Anlagen
VI-DS-08085   (offen)
Ö 4.2  
Zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig (Einreicher: Dezernat Stadtentwicklung und Bau)
Enthält Anlagen
VI-DS-08001   vertagt
    VORLAGE
    ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschlussvorschlag:

 

  1. Die Ratsversammlung beschließt die Zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs.

 

  1. Der Nahverkehrsplan ist dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig als Grundlage für die Fortschreibung seines Nahverkehrsplans zu übergeben.

 

  1. Die Ratsversammlung beauftragt den Oberbürgermeister, die in der Betrauung der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH (Ratsbeschluss Nr. RBIV-1754/09 vom 28.10.2009 zum „Konzept zur Finanzierung des ÖPNV in der Stadt Leipzig und Betrauung der LVB“) enthaltenen Bedienungsstandards, welche die Anforderungen des Nahverkehrsplanes konkretisieren, an die Vorgaben des neuen Nahverkehrsplanes anzupassen und die sich daraus erforderlichen Änderungen der Betrauung umzusetzen. Der Oberbürgermeister wird insoweit beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der LVV, die Geschäftsführung der LVV anzuweisen, dass die Geschäftsführung der LVV die sich daraus ergebenden Änderungen umsetzt und eine entsprechende Weisung an die Geschäftsführung der LVB erteilt.

 

  1. Der vorstehende Beschlusspunkt steht unter dem Vorbehalt, dass eine vorherige Ansprache der zuständigen Finanzverwaltung durch die LVV/LVB die steuerliche Unschädlichkeit der vorstehenden verkehrlichen Anpassung der Betrauung an die Vorgaben des neuen Nahverkehrsplans bestätigt und die Maßnahmen zur Umsetzung rechtlich im Rahmen der bestehenden Verträge und des Betrauungsaktes zulässig sind.

 

  1. Eine Evaluierung des Nahverkehrsplans erfolgt in 2022. Dabei ist insbesondere auf die Bevölkerungsentwicklung und deren Auswirkungen auf die Ziele des Nahverkehrsplans einzugehen.

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

In der Ratsversammlung am 28.10.2015 (VI-A-01840-NF002) wurde der Oberbürgermeister beauftragt, den Nahverkehrsplan der Stadt Leipzig erneut fortzuschreiben. Dementsprechend wurde eine Entwurfsfassung unter Berücksichtigung der Mobilitätsstrategie 2030 erarbeitet und diese am 09.10.2018 in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters zur Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben (VI-DS-05787). Anschließend erfolgte ein umfangreicher Beteiligungsprozess, in dessen Ergebnis über den Abwägungsprozess die vorliegende Endfassung des Nahverkehrsplans erstellt wurde.

 

   
    04.06.2019 - FA Stadtentwicklung und Bau
    N 5.19 - vertagt
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    18.06.2019 - FA Stadtentwicklung und Bau
    N 2.1 - (offen)
    (Keine Berechtigung zur Anzeige dieser Information)
   
    18.06.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 2.1 - (offen)
    (Keine Berechtigung zur Anzeige dieser Information)
   
    18.06.2019 - FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales
    N 2.1 - (offen)
    (Keine Berechtigung zur Anzeige dieser Information)
   
    03.07.2019 - SBB Alt-West
    Ö 5.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 5/0/4

   
    03.07.2019 - SBB Nordost
    Ö 5.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 6/0/0

   
    03.07.2019 - SBB Ost
    Ö 4.1 - (offen)
   
   
    11.07.2019 - zeitweilig beratender Ausschuss Verkehr und Mobilität
    N 3.1 - (offen)
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    14.08.2019 - SBB Ost
    Ö 4.2 - vertagt
   
   
    15.08.2019 - SBB Nordwest
    Ö 5.2 - vertagt
   
   
    19.08.2019 - SBB Südwest
    Ö 6.3 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 10/0/0 

   
    19.08.2019 - SBB West
    Ö 5.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 9/0/1

   
    20.08.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 4.2 - vertagt
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    20.08.2019 - SBB Südost
    Ö 6.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 3/1/5

   
    22.08.2019 - SBB Mitte
    Ö 7.2 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 6/0/2 

   
    27.08.2019 - FA Stadtentwicklung und Bau
    N 5.2 - vertagt
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    04.09.2019 - SBB Ost
    Ö 4.1 - vertagt
   
   
    04.09.2019 - SBB Süd
    Ö 5.1 - vertagt
   
   
    10.09.2019 - OR Lindenthal
    Ö 7 - zur Kenntnis genommen
   
   
    12.09.2019 - OR Böhlitz-Ehrenberg
    Ö 7 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

 

Ja - Stimmen: 7 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 1

 

 

   
    17.09.2019 - OR Rückmarsdorf
    Ö 6 - geändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis zum ÄA:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 3 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    24.09.2019 - FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales
    N 5.1 - (offen)
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    24.09.2019 - OR Burghausen
    Ö 7 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 5 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    25.09.2019 - OR Miltitz
    Ö 8 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

 

Ja - Stimmen: 4 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 1

 

 

   
    26.09.2019 - zeitweilig beratender Ausschuss Verkehr und Mobilität
    N 4.1 - (offen)
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    30.09.2019 - OR Plaußig
    Ö 5.3 - abgelehnt
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 0 

Nein - Stimmen: 4 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    01.10.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 5.1 - (offen)
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    02.10.2019 - SBB Ost
    Ö 4.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 6/0/0

   
    02.10.2019 - SBB Süd
    Ö 5.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 6/0/0

   
    07.10.2019 - OR Engelsdorf
    Ö 4 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 9 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    07.10.2019 - OR Lützschena-Stahmeln
    Ö 6 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 7 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

Der OR stimmt der Beschlussvorlage Nr. VI-DS-08001unter folgender Maßgabe zu:

1.

Zur Sicherung des 10-min Takt der Linie 11 wird der Ausbau einer Wendeschleife in Lützschena bis 2024 gefordert.

2.

Es wird eine Anbindung des GVZ bei gleichzeitiger Anbindung der Straßenbahn mit dem S-Bahn-Haltepunkt Lützschena  unter gleichzeitiger Betrachtung der Verkehrsverbesserung und Vernetzung der Ortschaften am Stadtrand untereinander durch die Einrichtung einer Buslinie gefordert.   

 

 

 

   
    08.10.2019 - FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales
    N 5.1 - abgelehnt
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    08.10.2019 - OR Holzhausen
    Ö 6 - (offen)
   
   
    08.10.2019 - OR Lindenthal
    Ö 7 - geändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis zum ÄA:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 5 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    08.10.2019 - OR Mölkau
    Ö 6 - geändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

 

Ja - Stimmen: 7 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    08.10.2019 - OR Seehausen
    Ö 5 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 4 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    09.10.2019 - OR Hartmannsdorf-Knautnaundorf
    Ö 4.1 - abgelehnt
   

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig

 

Ja - Stimmen: 0 

Nein - Stimmen: 4 

Enthaltungen: 0

 

 

   
    10.10.2019 - SBB Nordwest
    Ö 5.2 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis: 4/1/4

   
    15.10.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 3.1 - vertagt
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    22.10.2019 - FA Stadtentwicklung und Bau
    N 3.6 - ungeändert beschlossen
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    28.10.2019 - zeitweilig beratender Ausschuss Verkehr und Mobilität
    N 3 - zur Kenntnis genommen
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    29.10.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 3.1 - (offen)
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    30.10.2019 - Ratsversammlung
    Ö 20.25 - vertagt
   
   
    12.11.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 3.1 - (offen)
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    21.11.2019 - zeitweilig beratender Ausschuss Verkehr und Mobilität
    N 3 - zur Kenntnis genommen
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    26.11.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 3.1 - vertagt
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    27.11.2019 - Verwaltungsausschuss
    N 11.1 - ungeändert beschlossen
   

Abstimmungsergebnis:

 

Ja - Stimmen: 1 

Nein - Stimmen: 0 

Enthaltungen: 16

 

 

   
    09.12.2019 - FA Finanzen
    N 3.6.5 - (offen)
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    09.12.2019 - zeitweilig beratender Ausschuss Verkehr und Mobilität
    N 2 - zur Kenntnis genommen
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    10.12.2019 - FA Umwelt und Ordnung
    N 3.1 - ungeändert beschlossen
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    18.12.2019 - Ratsversammlung
    Ö 17.3 - geändert beschlossen
   

Beschluss:

 

1. Die Ratsversammlung beschließt die Zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig für die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs.

 

2. Der Nahverkehrsplan ist dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig als Grundlage für die Fortschreibung seines Nahverkehrsplans zu übergeben.

 

3. Die Ratsversammlung beauftragt den Oberbürgermeister, die in der Betrauung der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH (Ratsbeschluss Nr. RBIV-1754/09 vom 28.10.2009 zum „Konzept zur Finanzierung des ÖPNV in der Stadt Leipzig und Betrauung der LVB") enthaltenen Bedienungsstandards, welche die Anforderungen des Nahverkehrsplanes konkretisieren, an die Vorgaben des neuen Nahverkehrsplanes anzupassen und die sich daraus erforderlichen Änderungen der Betrauung umzusetzen. Der Oberbürgermeister wird insoweit beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der LVV, die Geschäftsführung der LVV anzuweisen, dass die Geschäftsführung der LVV die sich daraus ergebenden Änderungen umsetzt und eine entsprechende Weisung an die Geschäftsführung der LVB erteilt.

 

4. Der vorstehende Beschlusspunkt steht unter dem Vorbehalt, dass eine vorherige Ansprache der zuständigen Finanzverwaltung durch die LVV/LVB die steuerliche Unschädlichkeit der vorstehenden verkehrlichen Anpassung der Betrauung an die Vorgaben des neuen Nahverkehrsplans bestätigt und die Maßnahmen zur Umsetzung rechtlich im Rahmen der bestehenden Verträge und des Betrauungsaktes zulässig sind.

 

5. Eine Evaluierung des Nahverkehrsplans erfolgt in 2022. Dabei ist insbesondere auf die Bevölkerungsentwicklung und deren Auswirkungen auf die Ziele des Nahverkehrsplans einzugehen.

 

6. Entsprechend den in den Abschnitten 6 und 7 im NVP beauftragten Maßnahmen und Investitionen, die Aufwendungen bzw.  (Ein- und) Auszahlungen für die Stadt Leipzig auslösen, sind diese in den Haushaltsplänen 2021/22 ff. einzustellen und in die mittelfristige Finanzplanung aufzunehmen. Eine entsprechende Aufstellung (inkl. der "Jahresscheiben") der avisierten Maßnahmen und Investitionen und der entsprechenden finanziellen Aufwendungen / (Ein-) und Auszahlungen ist dem Stadtrat bis zum 30. Juni 2020 vorzulegen.

 

 

Protokollnotiz: Der OBM gibt zu Protokoll, dass er als Gesellschafter der LVV die aktuelle Beschlusslage zum neuen Tarifvertrag der LVB begrüßt, damit es zukünftig gelingt, ausreichend gut qualifiziertes Personal zu finden, um ein gutes Angebot an ÖPNV-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

52/1/8

.

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Änderungen bzw. Prüfaufträge werden in die Endfassung des Nahverkehrsplans integriert. Dies erfolgt durch textliche Anpassung, in der Kartendarstellung oder in den Tabellen gemäß den Erfordernissen eines Rahmenplans. (Der geänderte Nahverkehrsplan ist voraussichtlich ab Anfang März 2020 unter www.leipzig.de/nahverkehrsplan einsehbar):

 

1. Auf Seite 70 des Nahverkehrsplanes wird die Passage „Vor diesem Hintergrund soll mit dem MDV die Einführung eines 365-Euro-Tickets für Leipzig geprüft und Gespräche mit Land und Bund über Fördermöglichkeiten geführt werden." geändert in:

„Vor diesem Hintergrund strebt die Stadt Leipzig die Einführung eines wesentlich günstigeren Jahrestickets für 365 Euro im Jahr an. Dazu hat der Stadtrat einen Prüfauftrag zur Umsetzung und Finanzierung im Rahmen des Nachhaltigkeitsszenarios getroffen, wobei verschiedene Zeitpunkte für die Einführung (1.1.2021, 1.1.2024 und 1.1.2027) bewertet werden sollen. Die Ergebnisse dieses Prüfauftrages sind bei der Umsetzung des Nahverkehrsplans zu berücksichtigen. Sofern erforderlich, ist der Nahverkehrsplan vorzeitig fortzuschreiben, um ein 365-Euro-Ticket für Leipzig zu ermöglichen."

 

2. Auf Seite 76 wird vor „(Untersuchungsauftrag U4)“ folgender Satz eingefügt: Dabei sind die Vorgaben aus dem Beschluss des Antrag „Finanzierung der Leipziger Mobilitätsstrategie und Einführung eines 365 Euro Tickets" (VI-A-07130-NF-02) zu berücksichtigen.

 

3. Die in den 90er Jahren eingemeindeten Ortsteile werden nicht mehr als Außenbereich sondern als Stadtrandlage definiert.

 

4. Für die Relationen Grünau, Schkeuditz und Engelsdorf wird sich die Stadt Leipzig beim ZVNL für eine kurz- bis mittelfristige Realisierung eines 15-min-Taktes auf der S-Bahn einsetzen.

 

5. Im Abschnitt „Untersuchungsaufträge" wird ein weiterer Untersuchungsauftrag U1a: „Ausdehnung der Normalverkehrszeit" mit folgendem Inhalt aufgenommen:

Ab dem Jahr 2020 ist eine Ausdehnung der Normalverkehrszeit bis 22:00 Uhr zu prüfen. Ziel soll hierbei vor allem die Verbesserung des Angebots in den Außenzonen sein. 

 

6. Im Punkt 5.2.1 Mindeststandards, M 1 (Seite 50) wird der letzte Abschnitt wie folgt geändert:

Die mit der Verkehrsleistung betrauten Verkehrsunternehmen sind verpflichtet, dem Aufgabenträger die Einhaltung der Mindeststandards nachzuweisen, soweit diese in ihrem Verantwortungsbereich liegen, bei Abweichungen Vorschläge zur zeitnahen und nachhaltigen Einhaltung der Standards zu unterbreiten und zu begründen, warum eine Abweichung vom Mindeststandard notwendig und zweckmäßig ist.

 

7. Der Punkt 5.6.4 Abweichungen vom Fahrplanangebot 2017/18 (Seite 56) wird um die Zielstellung ergänzt, dass bereits bei Reduzierungen der Gesamtfahrleistung um mehr als 1 % im Straßenbahnnetz bzw. mehr als 2 % im Busnetz die Zustimmung des Stadtrates erforderlich wird.

 

8. Im Kap. 6.3.3 Netzerweiterungen und Trassenfreihaltungen wird nach U7 (S. 81) folgendes ergänzt:

Dem U7 vorgeschaltet, ist bis Ende des I. Quartals 2020 eine Prioritätenliste über alle Streckenerweiterungen und Trassenfreihaltungen (Tab. 19 - 21) dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen.

 

9. Der Pkt. 6.3.3 „Netzerweiterungen und Trassenfreihaltungen" wird im Absatz 3 wie folgt geändert:

…Um dem steigenden Fahrgastaufkommen Rechnung zu tragen, eine bessere Erschließung dicht bewohnter Stadtgebiete mit Entwicklungspotential zu erreichen, neue Schulstandorte bedarfsgerecht zu erschließen und durch Stärkung tangentialer Verbindungen zur Entlastung des Promenadenrings beizutragen, sollen darüber hinaus bis 2023 Untersuchungen zu folgenden Streckenerweiterungen eingeleitet werden (Untersuchungsauftrag U7...

 

10. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, ein neues Konzept für ein verbessertes Mobilitätsangebot im Nachtverkehr des ÖPNV in Leipzig (zwischen 0 und 5 Uhr) zu erarbeiten. Dieses muss die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der LeipzigerInnen in den Nachtstunden (z.B. Schichtarbeit) berücksichtigen.

 

11. Die Straßenbahntrasse über die Zweinaundorfer Straße nach Mölkau wird Untersuchungsstrecke „Netzerweiterung“ und in verschiedenen Trassierungsvarianten geprüft.

12. Da die Zielstellung, mehr Verkehr auf den Westring zu bringen, begrüßenswert ist, wird für den westlichen Promenadenring ein neuer Zielstandard mit 12 Fahrten/Stunde in den Nahverkehrsplan aufgenommen. Ob dieser Standard umgesetzt werden sollte, würde dann im Zusammenhang mit der Prüfung der Umgestaltung des Straßenbahnnetzes erfolgen. Dafür wird ein weiterer Untersuchungsauftrag U 9 - Überprüfung Straßenbahnnetz in den Nahverkehrsplan aufgenommen.

 

13. Die Tabelle 18 der Beschlussvorlage ist wie folgt zu ergänzen:

 62 Rückmarsdorf Einkaufpassage beidseitig

 62 Rückmarsdorf Wachbergallee beidseitig

 

14. Die Stadt Leipzig verfolgt das Ziel, die Taktung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke Markranstädt angemessen zu erhöhen.

 

15. Grünolino - Änderung auf Seite 52: Als erste diesbezügliche Linie wird für den Grünolino in Grünau der Verkehr mit zwei Fahrzeugen als Mindeststandard von ... in den Nahverkehrsplan aufgenommen.

16. Im Punkt 6.3.3 Netzerweiterungen und Trassenfreihaltungen wird in Tab. 19 (Seite 81) folgende Maßnahme ergänzt: langfristige Prüfung der Streckenerweiterung bis zum Cospudener See.

 

17. Im Punkt 6.2.3 Zugangsstellen wird der Abschnitt „Bushaltestellen" (Seite 76) wie folgt geändert:

… Für die Herstellung der Barrierefreiheit nach Maßgabe der in Kapitel 5.11 festgelegten Mindeststandards wurde unter Berücksichtigung der o. g. Kriterien eine Prioritätenliste aufgestellt, die mit dem Ziel eines Umbaus von mindestens 40 Richtungshaltestellen pro Jahr umgesetzt werden soll…

Tab. 18 enthält Maßnahmen, die bis Ende 2024 mit Priorität umgesetzt bzw. planerisch vorbereitet werden sollen. … Haltestellen aus dieser Tabelle, die bei einem Realisierungsfortschritt von 40 Richtungshaltestellen pro Jahr erst im Jahr 2022 oder später realisiert werden können, sowie in der Liste nicht aufgeführte Haltestellen werden als Ausnahmen von den Anforderungen des § 8 PBefG benannt.

 

18. Abschnitt 5.12.2 Fahrgastinformation wird wie folgt ergänzt:

Die Übergänge von Straßenbahn- und Buslinien zum S-Bahn-Netz sind eindeutig zu kennzeichnen und auszuschildern. Es ist eine Information zu Umsteigemöglichkeit und Anschlussinformation (Linie, Ziel, Abfahrtszeit) zu schaffen.

 

19. Die Stadt Leipzig wird sich beim ZVNL dafür einsetzen, dass bei einer Ausweitung des S-Bahn-Angebotes langfristig gesehen, auch wieder oberirdisch

S-Bahn-Trassen den Hauptbahnhof anbinden.

 

20. Das Kapitel „6.4.2. Zugangsstellen" wird wie folgt ergänzt:

„Weitere Ziele der Stadt sind…Einrichtung eines Bedarfshaltes der bereits an den Schienenverkehr mit einem vorhandenen Bahnhof angebundenen aber bislang nicht mit einem tatsächlichen Halt bedienten Leipziger Ortsteil Knautnaundorf, um eine bessere und schnelle Anbindung des Ortsteils an die Innenstadt zu gewährleisten.

Dieser Punkt ist auch in Karte 13: Schienengebundener Personennahverkehr Weitere Planung (Anlage 4 nach S. 78) als „Zugangsstelle Prüfauftrag" aufzunehmen.

 

21. Erhöhung der Taktfrequenz der Buslinie 74 in den Zeiten zwischen 06.30 und 08.30 Uhr sowie zwischen 16.00 und 18.00 Uhr wochentags

 

22. Der Absatz auf Seite 52 wird wie folgt ergänzt:

Zur Erschließung der in Tab. 2 (s. Abschn. 2.2.2) aufgelisteten verkehrlich relevanten Einzelziele ist unter Berücksichtigung der jeweiligen Besuchs- bzw. Öffnungszeiten und Beachtung wirtschaftlicher Gesichtspunkte ein nachfrageorientiertes Angebot zu gewährleisten. Eine Erweiterung des heutigen Angebotes ist dabei zwingend ab Dezember 2019 für die Spinnerei vorzusehen. Dieses Angebot ist so anzulegen, dass die Halle 7 mit einer Direktverbindung an den ÖPNV angeschlossen wird. Die Haltestelle sollte nicht mehr als 100 m vom Eingang entfernt sein.

 

23. In Karte 8 Mindeststandards 1 sind folgende Streckenabschnitte in die Bedienhäufigkeit 12*/h aufzunehmen, da hier bereits im Bestand zwei Linien verkehren und so ein 5 Minuten-Takt gegeben ist:

1. S-Bf. Möckern - Wahren (Georg-Schumann-Str.)

2. Klingerweg - Adler (Könneritzstr.)

3. Connewitz Kreuz - S-Bf. Connewitz (Bornaische Str.)

4. Annenstr. - Paunsdorf Nord

 

24. Das aktuell bestehende, betriebsbereite Netz von Gleisanlagen der LVB (Haupt- und Nebenstrecken) ist mindestens in seiner jetzigen Gesamtlänge (Stand: 30.11.2019) im Stadtgebiet Leipzig vollständig (im Sinne einer täglichen Fahrtauglichkeit der Strecken für die Schienenfahrzeuge) funktionsfähig zu erhalten. Darüber hinaus wird dieses Ziel im Sinne des Satzes 1 für das gesamte Gleisnetz auch außerhalb der Stadtgrenze Leipzigs angestrebt.

 

25. Weiterhin ist die schnellstmögliche Planung und Erweiterung des Schienennetzes der LVB im Sinne der Umsetzung des Nachhaltigkeitsszenarios und den Maßgaben aus dem „Klimanotstand" der Stadt Leipzig abweichend von der Terminierung im NVP zu beschleunigen.

 

 

26. Mindestbedienungsstandards in den Außenbereichen

In den Außenbereichen der Kategorie d wird in der Haupt- und Normalverkehrszeit eine mindestens dreimal, in der Schwachverkehrszeit eine mindestens zweimal stündliche Haltestellenbedienung festgelegt. Anruf-Linien-Taxis ersetzen diese Bedienungsanforderungen nicht.

In den Außenbereichen der Kategorie e wird in der Haupt- und Normalverkehrszeit eine mindestens zweimal stündliche Haltestellenbedienung festgelegt.

 

27. Im Rahmen der Untersuchungsaufträge U 4 und U 1 werden auch die folgenden Unterpunkte mit untersucht:

 

- Für den Auswahlprozess, der zur Verbesserung von Taktungen für einzelne Leipziger Buslinien erfolgen wird, ist eine bevorzugte Betrachtung des Ortsteils Wiederitzsch, insbesondere der Taktung der Buslinie 87, gegenüber anderen Stadtteilen bei der Auswahl der zu verbessernden Linientaktungen vorzunehmen.

- Weiterführung der Busverbindung 143 über Liebertwolkwitz nach Störmthal / Markkleeberg zu planen, da diese für die Anbindung an Neuseenland von Bedeutung ist.

- Die Taktung der Busverbindung / Straßenbahnverbindung besonders in den Nachtstunden besser auf einander ab zu stimmen.

- Der Untersuchungsauftrag U4 wird ergänzt um die Untersuchung von Schnellbuslinien.

- Verbesserung der Anbindung des Stadtteils Anger-Crottendorf durch Buslinienänderung-/ erweiterung z. B. der Streckenführung der Buslinien 72/73 in Anger-Crottendorf über Gregor-Fuchs-Straße und Ostfeuerwache mit entsprechenden Haltepunkten

- Untersuchung der aktuellen und künftigen Anforderungen für die Stadtteile Hartmannsdorf, Knautnaundorf und Rehbach, die sich aus

demografischer Entwicklung, bestehenden und geplanten Bau- und Erholungsgebieten sowie den infrastrukturellen Gegebenheiten ergeben.

- Linienergänzung durch eine neue Haltestelle an der Hartmannsdorfer Erikenbrücke (An der Wendeschleife) wird geprüft und anschließend die entsprechend nötigen Maßnahmen mit dortigen Straßenbaumaßnahmen geplant.

- Zur Verbesserung der Anbindung der Stadtrandgebiete und zur Entlastung des ÖPNV im Stadtinneren wird geprüft. ob die radialen LVB-Angebote so verdichtet und verknüpft werden können, dass ein Ringsystem für die Ortsteile am Stadtrand entsteht.

- Die Verknüpfung der LVB-Angebote mit dem S-Bahn-Netz ist zu verbessern, um so attraktivere Angebote insbesondere für die Ortsteile am Stadtrand zu schaffen.

- Einrichtung eines Eventmodus für den nächtlichen ÖPNV.

- Verbesserung der Busanbindung (Linie 74) einzelner Gebiete Holzhausens (ehemalige Gemeinde Zuckelhausen)

- Das Anruftaxi Alita soll weiter bestehen bleiben (Es sollte auch von Gottscheina nach Merkwitz sowie Hohenheida die Nutzung von Alita gegeben werden, jedoch ohne feste Zeiten). Denkbar wäre auch die Einführung sogenannter Bürgerbusse.

Die Buslinie 176 sollte generell über Gottscheina fahren.

 

Abstimmungsergebnis:

 

52/1/8

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Synopse zum NVP mit Votum (376 KB)    
Ö 5  
Sonstiges      
Ö 6  
Protokoll der Sitzung 03.07.2019
SI/2019/8904