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Vorlage - VII-F-00687  

 
 
Betreff: Sachstand Neue Unternehmenszentrale Stadtwerke Leipzig GmbH
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Anfrage
Einreicher:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung mündliche Beantwortung
22.01.2020 
Ratsversammlung vertagt   
29.01.2020 
Ratsversammlung - Fortsetzung vom 22.01.2020 zur Kenntnis genommen   

Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Die Stadtwerke Leipzig planen eine neuen Unternehmenszentrale auf dem Unternehmensgelände Südost an der Arno-Nitzsche-Straße. Das Gelände ist derzeit noch wenig genutzt und bildet durch seinen verschlossenen und fest eingezäunten Zustand eine sehr breite nicht durchquerbare Barriere zwischen den Stadtteilen Südvorstadt und Connewitz, die eine hohe Anzahl an Wohnbevölkerung haben. Die Verbindung zwischen den Stadtteilen ist im Moment nur umständlich und weit über die vorhandenen Straßen oder gefährlich und illegal über den Trampelpfad am Bahngelände möglich. Auch steht derzeit angrenzend und isoliert das eingeschlossene Panometer-Gelände, was auch gut mit einzubinden wäre.

Details der Planungen sind derzeit noch nicht bekannt.

 

Wir fragen daher dazu an:

 

  1. Wie ist der Stand der Planung und Umsetzung des Neubaus?

 

  1. Wird bei der Umgestaltung des Geländes eine öffentliche und ganztägige Durchwegung für die Anwohner*innen der angrenzenden Stadtteile zumindest für Fußgänger und Radfahrer*innen vorgesehen, um die beiden Stadtteile wieder aktiv verbinden?

 

  1. Nutzt die SWL GmbH gegebenenfalls diese öffentliche Zugänglichkeit, um den Kontakt zu den Leipziger Bürger*innen mit dem Unternehmen zu intensivieren, sich als Grundversorger und Energiemanager noch bekannter zu machen und für die Produkte zu werben oder leicht erreichbar Informationen zu präsentieren?

 

  1. Plant die SWL GmbH in diesem Zusammenhang weitere Flächen öffentlich zur Verfügung zu stellen, z.B. zur Nutzung als Spiel- oder Sportflächen, ggf. sogar als einen „Energie-Erlebnispark“?

 

  1. Gibt es vertiefende Überlegungen, die erforderliche Sicherheit über die Einzäunung einzelner Teilbereiche oder die spezielle Sicherung von Zugängen zu den Gebäuden zu realisieren?

 

  1. Wie viele Mitarbeiter*innen werden nach Fertigstellung des Vorhabens am Standort arbeiten? 

 

  1. Wie ist deren (möglichst autofreier) verkehrlicher Zugang zum Standort geplant und wurden in dieser Planung Umwelt- und Klimaschutzaspekte z. B. durch eine verbesserte ÖPNV-Anbindung beachtet?

 

  1. In welchem Umfang und in welcher Weise (ebenerdig, Tiefgarage, Parkhaus o.a.) werden bei dem Vorhaben PKW-Stellplätze und Fahrrad-Abstellplätze geschaffen und inwiefern wird dabei auf eine Reduzierung von PKW-Stellplätzen durch ein Mobilitätskonzept mit Car-Sharing-Angebote u. a. Instrumenten geachtet?