Ratsinformationssystem

Vorlage - VI-F-05916-AW-01  

 
 
Betreff: Radwegesituation Prager Straße
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:schriftliche Antwort zur Anfrage
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und BauBezüglich:
VI-F-05916
Beratungsfolge:
Ratsversammlung mündliche Beantwortung

Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Sachverhalt:

 

  1. Welche Überlegungen gibt es, die Situation für Radfahrende in stadtauswärtiger Richtung zwischen Völkerschlachtdenkmal und Paulinerweg zu verbessern?

 

  1. Welche zeitlichen Planungen sind dafür vorgesehen?

 

  1. Bis wann kann mit der Umsetzung der Maßnahmen gerechnet werden?

 

Der vorhandene Geh-/Radweg in stadtauswärtiger Richtung wird im Bereich von An der Tabaksmühle bis Zufahrt Friedhof in der bestehenden Breite saniert. Die Sanierung erfolgt in Koordinierung mit den Leipziger Wasserwerken ab 08.10.2018. Es werden die vorhandenen Gehwegplatten aufgenommen und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Die vorhandene Baumreihe mit den vorhandenen Wurzeln wird dabei ausreichend geschützt.

 

 

  1. In stadteinwärtiger Richtung wird der Radweg im Bereich der Haltestelle Südfriedhof unterbrochen, was zu heiklen Situationen führt. Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um im Haltestellenbereich die Trennung zwischen Wartebereich, Gehweg und Radweg sichtbar zu machen?

 

Die Haltestelle Südfriedhof mit angehobener Fahrbahn (Kaplösung) wurde 2006 neu gebaut. Eine durchgängige Führung eines separaten Gehweges und Radweges auf dem ca. 100 m langen Abschnitt zwischen Kommandant-Prendel-Allee und der Gletschersteinstraße wurde geprüft. Jedoch lassen die gegebenen Platzverhältnisse durch die vorhandenen Einbauten am Fahrbahnrand wie Fahrleitungs-, Signal- und Beleuchtungsmasten, Einbauten an der Gehweghinterkante wie Bänke, Fahrkartenautomat und der Fahrgastunterstand der Haltestelle eine Trennung der Verkehrsarten und des Wartebereichs im jetzigen baulichen Zustand nicht zu. Die Treppenanlage des denkmalgeschützten Gebäudes, die in Höhe des Aufstellbereichs für Fußgänger am ampelgeregelten Fußgängerübergang mündet, stellt eine weitere bauliche Engstelle in dem vergleichsweise kurzen Abschnitt dar. Da eine Trennung von Wartebereich und Geh-/Radweg nicht möglich ist, wurde die Beschilderung „gemeinsamer Geh-/Radweg“ angeordnet. Diese weist Radfahrer auf die besondere Vorsicht gegenüber Fußgängern hin.

Auch wenn hier durchaus Nutzungskonflikte zwischen wartenden Fahrgästen, Fußgängern und durchfahrenden Radfahrern bestehen, ist seit Errichtung keine Unfalllage gegeben. Bauliche Veränderungen oder andere Anpassungen bzw. Kennzeichnungen sind daher an der Anlage in den nächsten Jahren nicht geplant.

 

Stammbaum:
VI-F-05916   Radwegesituation Prager Straße   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Anfrage
VI-F-05916-AW-01   Radwegesituation Prager Straße   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   schriftliche Antwort zur Anfrage