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Auszug - Vorstellung des Fußverkehrsbeauftragten  

 
 
SBB Ost
TOP: Ö 5
Gremium: SBB Ost Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 12.06.2019 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: IC-E Informationszentrum
Ort: Eisenbahnstraße 49, 04315 Leipzig
 
Wortprotokoll

Herr Göhrl :

- stellt sich und seine Position vor

- erster Fußverkehrsbeauftragter Deutschlands

- Bedürfnisse der Fußgänger sollen artikuliert werden

- Fußverkehrsförderung steht im Mittelpunkt, fällt meist bei Planungen hinten runter

- angesiedelt im Verkehrs- und Tiefbauamt

- Aufgaben: Bebauungspläne, Planungen laufen bei ihm an, nicht nur bei Schulbauten, i.d.R. immer Fußverkehrsbelange zu beachten

- viele Beschwerden der Bürger über Bordsteine (Absenkung, Zustand allgemein, ...)

- strategische Fußverkehrsplanung weitere Aufgabe, letzter Plan aus 1997

- Fußverkehrsstrategie soll noch dieses Jahr in den Stadtrat kommen

- für jeden Stadtteil soll ein Konzept erarbeitet werden

- derzeit Projekt in Stötteritz

- Kontakt zu Akteuren vor Ort wichtig, um besser planen zu können

Frau Gerbsch:

- Verkehrsplanung meist quantitativ, gibt es auch qualitative Aspekte (Menschen mit Behinderung, Sicherheit von Kindern,)

Herr Göhrl:

- Fußverkehr - Interaktion ist nicht nur quantitativ, sondern stets auch qualitativ - Räume sind immer nötig, der Weg muss vorhanden sein, aber eben auch verschiedene Nutzungsinteressen müssen bedacht werden

- Schulwege für Kinder, geeignete Wege für Senioren (sichere Querungshilfen, abgesenkte Bordsteine), sehr nutzerspezifisch

Herr Dr. Krause:

- Einrichtung von Zebrastreifen beeinflussbar durch sie?

Herr Göhrl:

- Straßenverkehrsordnung ist Grundlage

- Zebrastreifen werden von Menschen positiv wahrgenommen

- rechtlich sehr stark eingegrenzt (Tempo 30 > fällt raus)

- über Planungen der Fußverkehrsstrategien Einfluss möglich

- z.B. im Osten bei der Lilienstraße möglich (getrennte Parkanlage, KiTa), ...

Frau Weißgerber:

- auf IG Paunsdorf verwiesen, ein Besuch des Fußverkehrsbeauftragten wäre auch hier ratsam

- einschließlich eines gemeinsamen Rundgangs

Herr Göhrl:

- Besuch/Begehung muss koordiniert werden

- Problemlagen des Fußverkehrs tausendfach vorhanden

- Paunsdorf auch als Stadtteil interessant, beispielsweise nur wenige Anmerkungen

Herr Dr. Tippach:

- Stichwort Quartiersmanagement

- IG Paunsdorf dadurch verfestigt

- mit Frau Kneibel abstimmen

- nicht alles in Ordnung in Paunsdorf - Heiterblick, Übergang zu Rundgang

Herr Hufenreuter:

- Verweis auf Fußwegeantrag und Haushaltsanträge

Herr Dr. Krause:

- auch städtische Wanderwege?

Herr Göhrl:

- liegt beim ASW

Herr Seufert:

- Verweis auf viele Beispiele aus dem SBB OST, die auch an das Amt weitergeleitet wurden

- leider oft nicht zufriedenstellende Ergebnisse erzielt

Herr Göhrl:

- Stadtrat hat mehr Geld für Fußwege eingeplant

- Problem: oft nur Unterhaltung möglich, da i.d.R. Planungen nötig sind und die Gelder dann wieder verfallen sind

- Mölkau sticht negativ hervor - es gibt so gut wie keine Gehwege, vor allem nicht an den Hauptverkehrsstraßen

Herr Hufenreuter:

Haushaltsantrag als erledigt abgeschlossen, da Teil des Fußwegsanierungsprogramms